Elektromagnetische Beeinflussung von chemisch-physikalischen Reaktionen

Die elektromagnetische Beeinflussung von chemisch-physikalischen Reaktionen ist in der Natur (z.B. Photosynthese der Pflanzen) als auch in der Technik (Photosensoren, Solarzellen) weit verbreitet. Wasserleitungen werden durch gezielte „Behandlung“ mit elektromagnetischen Feldern vor dem Ausfällen von Kalksalzen geschützt.

Bio­lo­gisch ist die Kan­ze­ro­ge­ne­se durch Radio­ak­ti­vi­tät und UV-B-Licht gesi­chert.

In der Radio­lo­gie ist neben der klas­si­schen Röntgen-Untersuchung die MRT-Bildgebung ein Bei­spiel für die Dia­gnos­tik mit elek­tro­ma­gne­ti­schen Effek­ten. Bei der Single-Photon-Emission-Computer-Tomografie (SPECT) wer­den sogar Effek­te der Quan­ten­phy­sik genutzt.

Neue­re NMR- Unter­su­chun­gen von homöo­pa­thisch ver­dünn­ten Sub­stan­zen zei­gen nach­weis­ba­re Ver­än­de­run­gen im Lösungs­sub­strat und bie­ten einen Erklä­rungs­an­satz zur bio­lo­gi­schen Wir­kungs­wei­se außer­halb der bis­her gän­gi­gen chemisch-physikalischen Model­le. Mög­li­cher­wei­se basie­ren die homöo­pa­thi­schen Wir­kun­gen auf Quan­ten­ver­schrän­kung des Ursub­stra­tes mit dem Lösungs­mit­tel. Somit hat die dyna­mi­sier­te Ver­dün­nung des Ursub­stra­tes die Eigen­schaf­ten des Ursub­stra­tes, wenn­gleich die­ses stoff­lich nach Defi­ni­ti­on der Klas­si­schen Che­mie nicht mehr anwe­send sei kann.

Elek­tro­ma­gne­ti­sche Wel­len und Fel­der wer­den viel­fäl­tig zur medi­zi­ni­schen The­ra­pie ver­wen­det. Phy­sio­the­ra­peu­tisch sind neben Wär­me auch Kurz­wel­le und Ultra­schall­an­wen­dun­gen seit Lan­gem im Ein­satz. In der Der­ma­to­lo­gie wer­den in der Haut Pro-drugs durch UV-A- Licht in Wirk­sub­stan­zen (PUVA-Therapie) umge­wan­delt.

Laser kom­men mit ver­schie­de­nen Wel­len­län­gen und Inten­si­tä­ten in der Chir­ur­gie, Augen­heil­kun­de und Der­ma­to­lo­gie zum Ein­satz. Kom­ple­men­tär­me­di­zi­nisch wer­den Soft­la­ser zur Laser-Akupunktur und För­de­rung der Wund­hei­lung ver­wen­det.

Star­ke magne­ti­sche Fel­der (alte MRT-Geräte) wer­den zur För­de­rung der Gelenk­knor­pel­re­ge­ne­ra­ti­on ein­ge­setzt.

Schwa­che magne­ti­sche Fel­der för­dern die Kno­chen­bruch­hei­lung und eig­nen sich zur The­ra­pie vege­ta­ti­ver Beschwer­den (Magnet­feld­the­ra­pie).

Je nach Fre­quenz und Inten­si­tät haben elek­tro­ma­gne­ti­sche Fel­der Ein­fluss auf bio­che­mi­sche Stoff­wech­sel­vor­gän­ge der Zel­len. Elek­tro­smog macht nach­weis­lich Hirnstrom(EEG) ‑Ver­än­de­run­gen. All­ge­mein gilt die Arndt-Schultz„sche Regel: kleins­te Rei­ze regen an, zu gro­ße Rei­ze brem­sen Stoff­wech­sel­vor­gän­ge und extre­me Rei­ze zer­stö­ren. Letz­te­res gilt zum Bei­spiel für die Bestrah­lung von bös­ar­ti­gen Tumo­ren. In die­sem Fal­le wer­den direkt Zell­struk­tu­ren und die DNA geschä­digt. Die­se Reak­tio­nen sind auch über die Bil­dung von Hydroxid-Ionen im Zell­was­ser ver­mit­telt.

Unklar war bis­her die Wir­kungs­wei­se schwa­cher elek­tro­ma­gne­ti­scher Fel­der. Wahr­schein­lich ver­ur­sa­chen die elek­tro­ma­gne­ti­schen Energie- und Infor­ma­ti­ons­ein­trä­ge in die Zel­len Ände­run­gen der Wasser-Cluster-Struktur des Zell­was­sers. Dies wie­der­um beein­flusst via epi­ge­ne­ti­scher Pro­zes­se, mit Ein-und Aus­schal­tung von Genen, bio­che­mi­sche Pro­zes­se. Aber auch eine direk­te Beein­flus­sung bio­che­mi­scher Reak­tio­nen durch Ein­fluss auf die Rezeptor- und Katalysator-Moleküle ist zu ver­mu­ten.

Da sehr vie­le che­mi­sche und bio­che­mi­sche Reak­tio­nen in wäss­ri­gen Lösun­gen ablau­fen, besteht das Ziel des im Patent beschrie­be­nen Ver­fah­rens und der zuge­hö­ri­gen Appa­ra­tur in der Über­tra­gung der aus der Medi­zin bekann­ten Effek­te in uni­ver­sel­ler Wei­se auf che­mi­sche, phy­si­ka­li­sche und bio­che­mi­sche Pro­zes­se in der Tech­nik, ins­be­son­de­re in der Bio­tech­no­lo­gie.

Mit dem BIWARETEC®-Verfahren steht ein uni­ver­sel­les Werk­zeug für die Meis­te­rung der gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen der heu­ti­gen Zeit zur Ver­fü­gung: Gesund­heit, Umwelt­er­hal­tung, Res­sour­cen­ver­knap­pung, Atom­aus­stieg und erneu­er­ba­re Ener­gi­en. Ganz aktu­ell erfährt die Biomasse-Nutzung, spe­zi­ell die Biogas-Herstellung einen enor­men Auf­wind, da dort die größ­ten Wachs­tums­po­ten­tia­le lie­gen.